Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäuren ALA, DHA und EPA

Omega-3-Fettsäuren sind eine Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren. ALA (Alphalinoleinsäure) ist eine essentielle Omega-3-Fettsäure. Da der Körper ALA nicht selbst produzieren kann, ist es eine essentielle Fettsäure. Sie muss über die Nahrung aufgenommen werden. Der Körper wandelt ALA in DHA und EPA um. In der Praxis findet diese Umwandlung nur in sehr eingeschränktem Maße statt, weshalb auch DHA und EPA im Prinzip essentielle Fettsäuren sind.

Schätzungen, wie viel ALA in DHA und EPA umgewandelt werden kann, reichen von 0,3 % bis 10 % für EPA. Bei DHA ist der Umwandlungsgrad mit etwa 0,01 % des aufgenommenen ALA noch wesentlich geringer. 

ALA ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. DHA und EPA kommen vor allem in Algen vor und über die Algen auch in Fisch.

Leider werden riesige Mengen Fisch gefangen und direkt zu Omega-3-Öl und Fischmehl verarbeitet. Komplett überflüssig, wie Testa Omega-3 findet, denn wir können es direkt aus den Algen gewinnen.


DHA

Docosahexaensäure ist eine mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure. Aus chemischer Sicht ist DHA eine Carbonsäure mit einer Kette von 22 Kohlenstoffatomen und sechs cis-Doppelbindungen. Die erste Doppelbindung befindet sich auf dem vom Ende der Kette (Omega) gesehen dritten Kohlenstoff, daher der Name Omega-3.

 

EPA

Eicosapentaensäure (Englisch: eicosapentaenoic acid, EPA) ist eine mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure.
Die Kurzformel für EPA lautet 20:5 ω-3. Die systematische Bezeichnung lautet cis-5,8,11,14,17-Eicosapentaensäure.

Eicosapentaensäure kann auch aus Alpha-Linolensäure gebildet werden, doch diese Umsetzung ist nicht optimal. Sie ist die Vorstufe wichtiger physiologischer Substanzen im Körper, wie die Serie 3 EicosanoideProstaglandineLeukotriene und Tromboxane.

Die europäischen und amerikanischen Lebensmittelbehörden schreiben DHA in Kombination mit EPA eine positive gesundheitliche Wirkung auf Herz, Augen und Gehirn zu (Hier lesen Sie mehr zu den gesundheitsbezogenen Angaben von Testa).

 

Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6

Im Verhältnis enthält unsere Nahrung zu viel an Omega-6, dem Gegenspieler von Omega-3. Das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in der heutigen Ernährung liegt oft bei 1:20. Dies kommt insbesondere durch die Verwendung pflanzlicher Fette und Margarinen. Durch Viehfutter aus Soja, Sonnenblumen und Mais gelangt Omega-6 zudem in Milch- und Fleischprodukte. Auch für zahlreiche vegetarische Produkte werden vielfach Omega-6-Quellen verwendet. Eigentlich sollte das Verhältnis bei 1:3 bis 1:4 liegen.

Viele Experten messen diesem Verhältnis eine große Bedeutung bei. Für die Funktion von Augen, Gehirn und Herz ist ein gesundes Verhältnis erforderlich. Auch aus biochemischer Sicht treten bei einem unausgewogenen Verhältnis Probleme auf, da im Körper viel mehr Hormone aus Omega-6 als aus Omega-3 produziert werden. Während aus Omega-6 produzierte Hormone Entzündungen fördern, werden diese von den Omega-3-Hormonen gebremst.

 

Die molekulare Struktur von Fetten

Ethylester werden aus konzentrierten Fischölen hergestellt, wodurch höhere Konzentrationen von DHA/EPA erreicht werden können. Da Algenöl jedoch ein Naturprodukt ist, sind Omega-3-Fettsäuren in Tryglicerid-Form vorhanden.

Unter folgendem Link finden Sie Bildmaterial (Englisch):

https://www.khanacademy.org/science/biology/macromolecules/lipids/v/molecular-structure-of-triglycerides-fats

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